Landesporträt Chile

Flagge Chile

Einer Legende nach, formte Gott Chile aus den übriggebliebenen Stücken der vollendeten Schöpfung, indem er die unterschiedlichsten Landschaften und das Schönste aus der Natur zusammenfügte.

Chile liegt auf der Südhalbkugel und ist das dünnste und längste Land dieser Erde. Es umfasst eine große Vielfalt an Terrains und Klimazonen. Die Anden prägen im Osten des Landes als eine der höchsten Gebirgsketten der Erde die Landschaft.

Chile ist mit einer Fläche von 755.696 km² mehr als doppelt so groß wie Deutschland. Dennoch leben nur etwa 17 Millionen Menschen dort. Etwa die Hälfte der Chilenen lebt im Großraum der Hauptstadt Santiago de Chile. Sehr dünn besiedelt sind hingegen die Wüstengebiete des äußersten Nordens und die stürmischen Gebiete des Südens.

Rund 5% der Einwohner des Landes gehören zu den eingeborenen Völkern. Darunter bildet das Volk der Mapuchen mit 600.000 Ureinwohnern die größte Volksgruppe.

Das Land gilt als das sicherste in Lateinamerika und sticht durch sein stabiles politisches System, seine wachsende Wirtschaft und die moderne Infrastruktur hervor.

Chiles Amtssprache ist Spanisch. Das Land ist sehr katholisch geprägt. Etwa 15 Prozent der Bevölkerung gehören protestantischen Glaubensgemeinschaften an. In den letzten Jahrzehnten hat der Anteil evangelikaler Einwohner, besonders durch die Pfingstkirchen, stark zugenommen.