Frauenwochenende März 2013 in Lachen

„Erzählt unter den Heiden seine Herrlichkeit, unter allen Völkern seine Wundertaten.” Psalm 96,3

ERZÄHLT VON GOTTES GRÖßE

Beate Siffringer und Sylvia Fisher

lautete das Thema des Frauenwochenendes in Neustadt/Weinstraße.

Ca. 34 Frauen nahmen sich eine Auszeit vom Alltag um

  • Gott in seiner Größe anzubeten,
  • IHN zu loben,
  • in seiner Gegenwart zu sein,
  • von IHM zu hören und
  • von IHM zu erzählen.

Bereits der erste Abend war erfüllt mit Gottes Gegenwart. In der Lobpreiszeit bestätigte Gott seine Präsenz durch Weissagungen und Zungengesang. Anschließend war Raum für Zeugnisse. Viele Frauen erzählten von dem, was Gott in ihrem Alltag getan hat. Die mannigfaltigen Zeugnisse ließen die Vielfältigkeit unseres Gottes nur erahnen. Die wirkliche Größe Gottes werden wir nie fassen können und doch dürfen wir sie immer wieder erleben.

Ursula Kempny übersetzt Silvana Blanco Mazzeo

Silvana Blanco Mazzeo aus Spanien nahm uns mit in ihre Arbeit unter den Frauen in Barbate. Sie stellte uns vor die Frage „Wer bist du in Gottes Augen?” Wertvoll oder wertlos vor Gott?
Wir sind wertvoll in Gottes Augen und dürfen uns so akzeptieren wie wir sind, weil Gott uns so akzeptiert und uns kostbar gemacht hat. Wir sind Kinder eines Königs, Königskinder, Prinzessinnen. Diese Bestätigung dürfen wir an andere weitergeben und zwar jede mit den Begabungen, die Gott ihr geschenkt hat. Wir dürfen Menschen so sehen, wie sie im Moment sind; dann sehen wir sie mit Gottes Augen. An den Beispielen von Gideon und Paulus konnten wir hören und lesen, wie Gott sie gesehen hat. Gideon kam sich klein und unfähig vor. Gott machte ihn groß. Paulus verfolgte Jesus und wähnte sich groß und völlig im Recht. Gott sah dies anders und machte ihn klein,damit er erkennen konnte, wer Gott ist. Er durfte Gott in seiner ganzen Größe und Herrlichkeit erleben. Der lebendige Gott offenbarte sich Gideon und Paulus. Als sie erkannten und akzeptierten wie Gott sie sah, veränderte sich ihr Leben. So ist es auch noch heute. Wenn wir dem lebendigen Gott begegnen, ihn akzeptieren, verändert sich unser Leben. Wir lernen zu sehen, wie Gott uns sieht, und in uns erwacht eine Leidenschaft für Gott. In all dem was wir für Gott tun, gehört Gott alle Ehre. Gott ist es, der die Werke für uns vorbereitet und von dem die Werke kommen.

„Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.” Epheser 2,10.

aufmerksame Zuhörerinnen

Jesus gab Worte weiter, die der Vater ihm für die Menschen gegeben hat. Auch wir dürfen Worte weitergeben, die der Vater uns für die Menschen gibt. Jesus sagt „Wer euch hört, hört mich, und wer euch verwirft, der verwirft mich; wer aber mich verwirft, verwirft den, der mich gesandt hat.” Lukas 10, 16. Wir müssen diese Menschen nicht suchen. Gott stellt uns Menschen in den Weg, denen wir von seiner Größe erzählen sollen. Ihre Ablehnung uns gegenüber gilt nicht unserer Person, sondern Gott. Wir müssen mehr und mehr von Jesus lernen; wir müssen lernen für Gottes Werke, sein Wirken und sein Reden immer mehr sensibel zu werden, damit wir in dem Willen Gottes wandeln.

Gott gibt den Auftrag – wir dürfen um die Ausrüstung bitten.

So wie der Vater Jesus in die Welt gesandt hat, so sendet Jesus uns.

Unser Auftrag ist es, die Größe Gottes allen Menschen bekannt zu machen, an dem Platz, den Gott für uns schon vorbereitet hat. Dies kann der Arbeitsplatz, das Fitnessstudio, die Schule, im Krankenhaus, im Bus, in der Bahn, überall, sein. Wichtig ist, dass wir offen sind für Gottes Werke und Wirken. Dann ist das Christsein kein Frust, sondern Freude dem Herrn zu dienen. „Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalems, das aus dem Himmel hernieder kommt von meinem Gott und meinen neuen Namen.” Offenbarung 3,12.

Der Ermutigung Gottes, von seiner Größe zu erzählen, gilt für jeden Tag und am nächsten Frauenwochenende vom 4.10.2013 bis 6.10.2013 in Bad Herrenalb.

Friedhilde Epah (Schaafheim)

Gruppenfoto