Frauenfreizeit Rehe 2012

Wer bin ich?

Zuhörerinnen

Wir waren rund 60 Frauen aus VMF–Gemeinden und dem VMF–Freundeskreis, die sich vom 9. bis zum 11. März im Christlichen Erholungsheim in Rehe (Westerwald) trafen. In herzlicher Gemeinschaft und in der Gegenwart Gottes setzten wir uns mit unserer Identität als Frau auseinander.

Immer stand im Mittelpunkt: „... durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin ...”. Dieses sagte der Apostel Paulus von sich, der vormals ein Verfolger der Gemeinde Gottes war, dann aber in der persönlichen Begegnung mit Jesus radikal umkehrte und sein ganzes Leben für die Verkündigung der Botschaft einsetzte. Er war, wer er war, durch die Gnade Gottes.

Sylvia Fisher

Wie ein rotes Band zog sich dieses Motto durch die Tagung. In Denkanstößen und Andachten von Sylvia Fisher, Beate Siffringer und Mary Zimmermann ging es quer durch die Bibel anhand von Personen, die auch die Frage stellten: „Wer bin ich, dass ich …?!”

  • Mose, ein Adoptivsohn des Pharaos in ägypten, sagte: Wer bin ich, dass ich mein Volk (Israel) aus Ägypten in das uns verheißene Land führen soll?
  • David, ein Schafhirte und der Jüngste seiner Familie, wurde König seines Landes.
  • Joseph, ein verwöhntes Vatersöhnchen, von seinen Brüdern als Sklave verkauft, wurde zum Retter seines Volkes in großer Hungersnot.
  • Gideon, ein Landwirt, erschien Gott mit dem Auftrag, Israel vor den Medianitern zu retten. Gott ließ sich auf seinen ängstlichen Wunsch nach zweimaliger Bestätigung dieses Auftrages ein und sagte ihm: „Ich werde mit dir sein”.

Nur mit Gott können wir tun, wozu er uns beauftragt!

Es gibt auch viele Beispiele von Frauen in der Bibel, die Gott für eine bestimmte Aufgabe auswählte:

  • Bei der Richterin Deborah suchten viele Rat. Sie muss sich sehr gut in den Gesetzen Gottes ausgekannt haben und war gleichzeitig eine Prophetin.
  • Rahab, eine Prostituierte, rettete die Botschafter des verheißenen Landes unter Lebensgefahr und wird im Stammbaum Jesu erwähnt.
  • Ruth, eine verarmte Witwe, wird später die Frau des reichen und angesehenen Boas und wird ebenfalls im Stammbaum Jesu erwähnt.
  • Tabita, eine alleinstehende Frau, konnte sehr gut nähen und versorgte mit ihren Anfertigungen viele arme Menschen. Als sie starb, erweckte Gott sie wieder zum Leben, weil viele sie betrauerten. So konnte sie weiterhin Gutes tun.
  • Lydia, eine Geschäftsfrau (Purpurhändlerin), bekehrte sich mit ihrer Familie zu Jesus, als der Missionar Paulus im Ort war. Sie war die erste europäische Christin.
  • Priscilla und ihr Mann waren Nachfolger Jesu und arbeiteten als Zeltmacher, um ihre missionarische Arbeit zu finanzieren
  • Maria war noch sehr jung, als der Engel ihr sagte, dass sie mit Jesus schwanger werden würde.

So könnte man die Liste mit vielen Beispielen weiterführen …

Uns wurde gezeigt: Es gibt einen Unterschied zwischen unserem Selbstbild und dem Bild, das Jesus von uns hat. Wenn Jesus uns zu etwas beruft, werden wir es auch tun können. So schwach und unfähig, wie wir uns manchmal auch fühlen!

Am schönsten war jedoch für mich, dass Jesus in den Gebets– und Anbetungszeiten persönlich immer wieder aufs Neue zu uns sprach. Es herrschte eine große Einigkeit, und Jesus gab immer wieder Hinweise durch Sprachengebet, Bibelstellen und Prophetien.

Ich habe zum ersten Mal an einem VMF–Frauenwochenende teilgenommen. Wie habe ich aufgetankt! Nun bin ich ein Fan dieser Freizeit. Kommt alle das nächste Mal mit!

Martina Schwenk

Gruppenfoto