Frauenwochenende in Rehe
vom 27.02.-01.013.2015

Loslassen! Um Gottes Ziel mit dir zu treffen

Unter diesem Motto trafen sich etwa 40 Frauen in Rehe im Westerwald.

O du schöner Westerwald über deine Höhen pfeift der Wind so kalt… an dieses Lied wurden wir gleich bei der Ankunft erinnert, weil hier tatsächlich noch Eis und Schnee lagen.

Drinnen aber war´s vorbei mit der Kälte: freundliche Gemeinschaft, auch wenn man einander teilweise vorher kaum kannte, erwärmte die Herzen. Miteinander lobten wir Gott mit Liedern und im Gebet und freuten uns, in seiner Gegenwart den Alltag hinter uns zu lassen, ja loszulassen.

Gleich am Freitagabend zeigte uns Susi Henrich, was denn Gottes Ziel ist: Er will die Gemeinschaft mit uns wiederherstellen. Er liebt uns, seine Liebe ist da und wartet auf uns, wir müssen sie nicht erarbeiten und verdienen. Was hindert mich daran, diese Liebe anzunehmen, weiter in die Gemeinschaft hineinzuwachsen?

Was sollte ich loslassen, um frei für Gottes Liebe zu werden?

Am Samstagabend wurde das Thema veranschaulicht durch ein Superanspiel von Esther Riess und Sonja Engel: Schwer gebeugt unter einem schweren Rucksack voll Sorgen, Ängsten, Schuld und Zweifel wandert die Pilgerin und wagt kaum, nach und nach immer ein Stück der Last abzugeben. Immer neu ruft uns Jesus auf, unsere Last bei Ihm abzulegen, und endlich, als alles raus war, wurde der ganze Saal hineingenommen in einen Freudentanz über die geschenkte Freiheit. Diese Freiheit, von der Paulus im Galaterbrief schreibt, war Sylvia Fishers Thema: Jesus hat uns zur Freiheit berufen, er hat für uns alles, was er hatte losgelassen- seine Stellung, seine Allmacht, sein Allwissen, seine Heimat, seine ungebrochene Gemeinschaft mit dem Vater- um uns zu befreien. Um uns in die Gemeinschaft mit hineinzunehmen, hat er alle unsere Lasten auf sich genommen. Wir sollten uns diese Freiheit nicht wieder nehmen lassen, uns nicht gefangen nehmen lassen (Galater5,1).

Ein weiteres Highlight waren die Bibelarbeiten mit Marilyn Weaver, die vielleicht nicht nur mir viel Stoff zum Nacharbeiten gaben, und ganz besonders die Möglichkeit, für sich beten zu lassen. Davon machten viele gern Gebrauch. So war es ein wirklich segensreiches Wochenende für uns.

Heike Wonhöfer-Weimer

Gruppenfoto