VMF–Jugend–Sommerfreizeit 2014

in Idarwald (Hunsrück)

Gruppenfoto

Vom 02.-09.08.2014 verbrachten wir im Freizeitzentrum Idarwald im hohen Hunsrück - wir, das sind 45 Jugendliche aus ganz Deutschland, ein Team aus 6 tollen Mitarbeitern und 3 exzellenten Köchen, die allein für ihren unglaublichen Einsatz, uns zu versorgen, einen Stern verdient hätten (herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle) - eine coole und gesegnete Woche zusammen.

Ein Highlight für viele war der Start in die Freizeit: der Besuch von Reinhard und Martina Schwenk, die Anfang nächsten Jahres als Missionare nach Madagaskar gehen werden sowie der Besuch des VMFVorstandes. Mission und VMF wurden durch das Lebenszeugnis von Schwenks und durch ein Podiumsgespräch mit dem Vorstand ganz neu greifbar.

Ansonsten standen neben Essen, Schlafen, Freunde treffen (was viele Jugendliche bekanntlich ja am liebsten tun), eine Kanu-Tour, ein Foto-Workshop, inspirierende Seminare und Gesprächsrunden, gemeinsames Grillen, Schwimmbad, ein Ausflug nach Trier, Tischtennis, Volleyball und ein abschließendes Lagerfeuer auf unserem Programm.

Ach ja und nicht zu vergessen: Die Körpereinsatz fordernden Geländespiele.

„Jedes Jahr dasselbe, egal welches Spiel wir spielen, ich bin immer in der Verlierermannschaft. Eigentlich mag ich ja Geländespiele. Aber nicht, wenn alle guten und extrem sportlichen Leute in ein und derselben Mannschaft sind ... Das ist sowas von ungerecht.“

im Regen

Andere geplante Aktionen fielen leider buchstäblich ins Wasser, da wir an mindestens 4 von 7 Tagen Regen hatten.

„Na toll. Schon wieder Regen. Jetzt sind wir schon drei Tage hier und ständig fängt es an zu regnen. Meine Freunde liegen auf Malle, machen Party und haben Sonne. Wir sind hier für GOTT und haben Regen. Irgendwie ziemlich ungerecht.“

4 Teenies

Doch Johannes und sein Team versuchten, kreativ zu bleiben und durch spontane Programmänderungen die Teilnehmer bei Laune zu halten. Abends fielen dann, bis auf wenige Ausnahmen, alle erschöpft in ihre Betten. „Jeden Abend dasselbe. Es ist gerade mal 23 Uhr. Ich fühl‘ mich wie im Kindergarten. Was für eine doofe Regel: alle müssen um 23 Uhr bettfertig auf ihren Zimmern sein. Keiner geht mehr auf‘s Klo. Aber die Mitarbeiter dürfen natürlich. Das ist überhaupt nicht gerecht.“ Gerecht! Was ist denn schon gerecht?! Und überhaupt, gibt es denn sowas wie Gerechtigkeit?

Diese Frage stand im Mittelpunkt unserer Woche, sie war das Thema unserer Freizeit. Würde man nun den Durchschnittsdeutschen nach einer Antwort fragen, würde diese wahrscheinlich „Nein“ lauten. Doch wir fragten die Bibel und kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis:

  1. GOTT ist Seinem Wesen nach gerecht.
  2. GOTT kreidet Ungerechtigkeit an. Auch in der Gemeinde.
  3. Ungerechtigkeit ist für GOTTES Volk nicht akzeptabel. Sie ist ein absolutes „No-Go“.
  4. Durch JESU Tod am Kreuz sind wir gerecht gemacht vor GOTT.
    Was für ein Geschenk!

Ein Geschenk, über das wir uns - jeden Tag neu - freuen können, das aber auch eine gewisse Verantwortung mit sich bringt.

  • Die Verantwortung, gegen Ungerechtigkeit (Mobbing, Betrug etc.) am Arbeitsplatz oder in der Schule vorzugehen.
  • Die Verantwortung, sich gerade um die Menschen zu kümmern, um die sich sonst keiner schert.
  • Die Verantwortung, JESUS und Seine gute Nachricht in der ganzen Welt, auch in deiner Stadt, bekanntzumachen.
  • Die Verantwortung, Salz und Licht dieser Welt zu sein. Die Verantwortung, GOTTES Gerechtigkeit aufzurichten.

Denn dazu sind wir - jeden Tag neu – berufen!

Anna Epah, Schaafheim