Jugend-Freizeit: „Auf den Zahn gefühlt!“

Sommerfreizeit 15

Wie war eigentlich die Sommer-Freizeit so? - Einer Teilnehmerin auf den Zahn gefühlt:

Anna Epah: Hallo Rebecca. Du bist 17 Jahre alt, machst bald dein Abitur und wohnst mit deinen Eltern und 3 jüngeren Geschwistern im schönen Freiburg. Wie oft bist du schon auf einer VMF-Jugend-Freizeit gewesen?

Rebecca: Wenn ich mich nicht verzählt habe, war das jetzt die achte.

Anna: Wow! Also schon eine der älteren Hasen. Was gefällt dir an den Freizeiten, dass du immer wieder mitkommst?

Rebecca: Ich finde es immer cool, die Leute wiederzusehen und neue kennen zu lernen. Außerdem finde ich die Atmosphäre bei den Gottesdiensten immer gut.

Anna: Was war bisher für dich DAS Freizeiterlebnis schlechthin?

Rebecca: Das Erste, was mir jetzt einfällt, ist, als wir nach viel Beten und Suchen ein verlorenes Brillenglas im Schnee wiedergefunden haben, das war richtig cool!

Anna: Das war in Schlageten, stimmt‘s? Ich erinnere mich! Diesen Sommer waren wir ja in Gladenbach-Weidenhausen, einem kleinen Ort in der Nähe von Frohnhausen. Wie hat es dir dort gefallen? Skizziere uns ein Bild.

Rebecca: Das Gelände hat mir richtig gut gefallen. Man war dort jeweils zu acht in einer eigenen Hütte untergebracht, die sozusagen in einem Kreis standen und in der Mitte waren Wiese und Bänke. Für die Gottesdienste und fürs Essen gab es jeweils ein eigenes Haus. Was vielleicht gefehlt hat, waren überdachte Bänke und Tische, weil bei so einem Gelände bei Regen alle in den einzelnen Hütten und Häusern aufgeteilt sind.

Anna: Mh, stimmt. GOTT sei Dank hatten wir fast die ganze Woche durchweg gutes bzw. heißes Wetter! Hattest du Erwartungen an die Freizeit? Wenn ja, welche und inwiefern wurden diese übertroffen, erfüllt oder nicht erfüllt?

Rebecca: Um ehrlich zu sein, hatte ich kurz vor der Freizeit nicht viel Motivation und habe wenig erwartet. Auf jeden Fall wurde das in der Hinsicht übertroffen, dass die Freizeit viel Spaß gemacht hat.

Anna: Wie hast du die Gottesdienste erlebt? Und vor allem: Konntest du GOTT während oder außerhalb der Gottesdienste erleben?

Rebecca: Ich finde den Lobpreis auf den Freizeiten immer richtig gut und darauf freue ich mich auch immer. Außerdem finde ich es cool, dass man die Möglichkeit hat, Zeugnisse zu erzählen. So kann man andere ermutigen oder selbst ermutigt werden. Leider habe ich auf dieser Freizeit GOTT nicht so erlebt, wie auf anderen Freizeiten.

Anna: Neben gemeinsamen Gottesdiensten und ausreichend freier Zeit hatten wir ja auch verschiedene (Gelände-)Spiele, Ausflüge, Workshops und Seminare im Angebot. Welches Seminar hast du besucht und welche der Aktionen hat dir am meisten Spaß gemacht?

Rebecca: Ich war erst im Seminar über Kultur, in dem es um Vorurteile über verschiedene Kulturen ging und wie man damit umgehen kann. Danach haben wir ein Rollenspiel gemacht, in dem zwei völlig unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Im 2. Seminar, in dem ich war, ging es um die Kapitel im Korintherbrief über die Geistesgaben. Von den Aktionen hat mir der Ausflug zum Aartalsee am besten gefallen. Das Wetter war perfekt und der See richtig schön.

Anna: Das Thema unserer Freizeit lautete: „Sei ein Barnabas - Auf den Spuren eines großen Vorbilds“. Wenn du Barnabas mit 3 Wörtern beschreiben müsstest, welche würdest du wählen?

Rebecca: Von GOTT geprägt, Sohn des Trostes, verantwortungsvoll. Ok, das waren jetzt eher drei Punkte als drei Wörter. *lacht*

Anna: Auch gut! Ist dir Barnabas (so z.B. Apg 4,36-37) zum Vorbild geworden? Wenn ja, warum?

Rebecca: In welcher Hinsicht er mir auf jeden Fall ein Vorbild ist, ist, GOTT ähnlich zu sein und von GOTT geprägt zu sein. Und weil uns so ziemlich alles im Leben prägt, ist es wichtig, GOTT in sein Leben zu lassen, um von IHM geprägt zu werden und IHM so ähnlich zu werden.

Anna: Ja, das ist sehr wahr! Gut aufgepasst! *lacht* Okay, letzte Frage: Wem hast du einen Streich gespielt?

Rebecca: Auf dieser Freizeit … keinem. *lacht*

Anna: Die Betonung liegt auf dieser! *lacht* Danke für deine Offenheit, Rebecca, und das tolle Gespräch. Ich hoffe, wir sehen uns auf der Silvester-Freizeit wieder!

Die findet übrigens vom 27.12.2015-03.01.2016 in Schlageten statt. Das wird gut! Also: SAVE THE DATE!