VMF Silvesterfreizeit 2016-17

Spaziergang im Winter

Die alljährliche Jugendfreizeit über Silvester im abgelegenen Schlageten war zunächst bunt und dann sehr weiß.

Unter dem Freizeitmotto "Alles Neu! – Auf dem Weg mit Gott" trafen wir uns am vorletzten Tag des auslaufenden Jahres im grünen Schwarzwald.
Es ging gleich zur Sache: Freundschaften auffrischen, neuen Gesichtern Namen zuordnen, das Bett für die nächsten Tage beziehen und für manche auch direkt mit dem Küchendienst.

Am ersten Tag stand der Silvesterabend im Fokus. Passend zum Thema "Olympische Spiele" mussten allerlei Requisiten zusammengetragen werden. Die Pyrotechnik plante den großen Knall und die Küche dampfte aus allen Töpfen. Es wurde ein himmlischer Abend: Die Nationen kamen zusammen, sangen, spielten und tanzten in das neue Jahr hinein.

Danach erst mal richtig ausschlafen. Das "Open Café" lud vor dem Brunchen zu Koffein und Gespräch ein. So wurde aus Abend und Morgen der erste Tag des neuen Jahres. Und die Freizeit begann etwas Rhythmus zu bekommen.

An den Morgenden begrüßten uns unterschiedliche Freunde aus aller Welt. Insgesamt von vier Kontinenten schickten uns Missionare eine Videobotschaft. Anschließend gab es dann den "Guten Start". Gemeinsame Zeiten in kleinerer Runde. Bibellesen, laut nachdenken, den anderen zuhören und füreinander beten. So kann der Tag starten!

Spaziergang

Als die Sonne dann hoch am Himmel stand, ging es aktiv weiter. Schlittschuhfahren, abgedrehte Spiele überstehen, rutschen und wandern gehörten ebenso dazu, wie verschleppt und in der Wildnis ausgesetzt zu werden. Wer zurück fand, konnte sich wieder den einfachen Brett- und Kartenspielen widmen.

Bald wurde die Freizeit weniger bunt. Der Schnee bedeckte die Landschaft und es wurde lauter im Haus und draußen leiser.

An den Abenden waren Gottesdienste angesagt. Gemeinsames Singen und Beten sowie die Impulse zum Freizeitthema zeichneten die Zeit in der Kirche aus und öffneten den restlichen Abend für Gespräche und Begegnungen im Schein der 80 Watt Glühbirne auf dem Dachboden des Freizeithauses.

Und so wurde aus Abend und Morgen bald der siebte Tag. Zeit, Abschied zu nehmen, Ruhe zu genießen und sich auf den Weg zu machen – mit Gott.

 

Gruppenfoto