Kinderfreizeit Oberursel 2011

Ein Leben in Babylon

… was sollte man sich darunter bloß vorstellen? Man hatte ja schon von Goldgräbern, Rittern und sogar Wikingern gehört, aber dieses Jahr war das Thema der Kinder–Freizeit ganz schön fremd, geheimnisvoll und facettenreich – genau wie die Babylonier selbst.

verkleidet als Babylonier

Doch im Laufe der Woche tauchten wir – 60 Kinder und 14 Mitarbeiter – ein in die Welt des Orients. Schon am ersten Abend lernten wir spielerisch Sitten und Bräuche aus Babylon kennen und erfuhren einiges über die historischen Hintergründe der damaligen Zeit. In den Bibelarbeiten erlebten wir mit, wie sich Daniel und seine Freunde in der fremden Kultur des Babylonischen Reiches unter der Herrschaft von Nebukadnezar zurechtfanden und wie GOTT sie begleitete, beschützte und sie mit Weisheit beschenkte, auch noch in der Zeit, als Nebukadnezars Sohn Belsazar regierte.

bei der Olympiade

Um aber selbst einen Geschmack vom Leben in Babylon zu bekommen, verbrachten wir unsere Nachmittage und Abende unter anderem damit, Kamelrennen zu bestreiten, Löwen zu jagen, uns bei einer Olympiade sportlich auszutoben und Essen für den König zu besorgen, was gar nicht so leicht war, denn es waren Schwarzhändler unterwegs, bei denen zwar alles viel günstiger, aber mit blauer Lebensmittelfarbe verdorben war.

beim Musik–Workshop

Auch dieses Jahr konnten sich die Kinder in Workshops wieder handwerklich betätigen. So wurden Waffen gemacht und Mosaik–Kugeln gestaltet, es entstanden Sandbilder und Tonfiguren, es wurden Siegel hergestellt und Lederwaren geprägt. Und das alles wurde begleitet von wunderbarer Musik, denn einige Kinder brachten Musikinstrumente mit und beteiligten sich am Musik–Workshop.

beim Feuer machen

Sehr lustig war unser Wetten–Dass–Abend, bei dem der König, die Schwarzhändler und weitere Figuren mit interessanten Dialekten als Promis auftraten und die Kinder ein tolles Programm mit unglaublichen Wetten und begeisternden Show–Acts aufstellten. Der spannende Höhepunkt der Woche war die Nachtwanderung mit so manch einer Überraschung.

Theaterszene

Unser Abschlussabend war eine festliche Theateraufführung der Mitarbeiter: In unserem diesjährigen Krimi ging es um eine arrangierte Hochzeit. Doch so weit kam es gar nicht; denn schon bei den Vorbereitungen kam es zu einem Zwischenfall – Mord! Zum Glück waren die Kinder da, die fantastische Detektive waren und schon bald Mörder und Motiv entlarvt hatten.

lecker Stockbrot

Und dann war da noch ein Abend, der jedes Jahr so besonders ist, dass die Kinder auch dieses Jahr schon auf der Busfahrt zur Freizeit davon gesprochen haben: “Hoffentlich gibt es wieder den Abend mit dem brennenden Kreuz!” Wenn man so was als Mitarbeiter hört, ist man bewegt davon, dass die Kinder verstehen, worum es wirklich bei einer Kinder–Freizeit geht. Der Mittelpunkt ist unser HERR JESUS, der uns das alles ermöglicht, der für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und dessen Kinder wir sein dürfen.

und anderes Feines

Wir freuen uns sehr, dass einige Kinder das ganz neu lernen durften und ganz viele sich wieder bewusst für ihren Alltag haben segnen lassen. So traten wir alle zwar erschöpft, aber trotzdem von GOTT gestärkt die Heimfahrt an, dankbar für die schöne, gesegnete Zeit, die wir zusammen hatten, dankbar für Freundschaften, die geschlossen wurden und dankbar für so viel Bewahrung.

Helen Leipersberger

und anderes Feines