VMF-Frühjahrs-Konferenz 2015

Frühjahrskonferenz Schaafheim 15

“Pflüget euch ein Neuland und sät nicht unter die Dornen!” Jer 4,3

Die Losung der VMF-Missionskonferenz am 19.04.2015 in Schaafheim war zugleich die geistliche Klammer für alle Beiträge. Der Schaafheimer Chor lud ein zum Leben: Du sollst leben, weil ER dich leben lässt.

Gastgeber Michael Epah war es ein Anliegen, dass wir so zu GOTT kommen, wie wir sind. Wir brauchen uns nicht zu verstellen: „Ist einer bedrückt, so bete er; ist einer fröhlich, so singe er ein Loblied.“ Jak 5,13

Missionsleiter Bernd Vogt ging auf die Losung ein: GOTT sendet Sein Wort. Wir säen auf Hoffnung. Es bedarf der Geduld, bis die Frucht entsteht. Welche Frucht entsteht, hängt vom Samen ab. Was man sät, das erntet man auch. Wir brauchen ein offenes Herz für Sein Wort und eine freudige Erwartungshaltung für das Wachsen der Frucht.

Während der anschließenden Lobpreiszeit sprach der HERR in einer Botschaft: ICH, der Allmächtige, habe euch berufen zu gehen. Folgt Meinem Ruf und seid bereit zu dienen. ICH bin bei euch.

Waldemar Sardaczuk
Waldemar Sardaczuk
AVC Nidda

Der Ehrenvorsitzende und Mitbegründer des AVC, Waldemar Sardaczuk, diente uns am Wort: „Ich habe euch 2 Propheten mitgebracht.“ Jer 4,1-3: „Wenn du, Israel, umkehrst zu MIR und die Greuel entfernst … so werde ICH die Heiden mit (dir)segnen.“
Wir hindern die Dornen nicht am Wachsen und säen hinein.

Hos 10,11: „Ephraim war eine junge Kuh, daran gewöhnt, gern zu dreschen. Aber ICH habe ihm ein Joch auf seinen schönen Nacken gelegt; ICH will Ephraim einspannen.“

Beim Dreschen geht die Kuh immer rund und kann auch vom Getreide fressen, weil man ihr Maul nicht verbinden darf.

Beim Pflügen geht es nicht mehr rund, sondern geradeaus. Es ist harte Arbeit ohne Fressen. Auch ist Pflügen Teamarbeit, weil der Pflug gehalten werden muss. Das Schlüsselwort ist „einspannen lassen“. Wer lässt sich einspannen? Alles Geben, Beten usw. nützt nichts, wenn ich mich nicht einspannen lasse. Der harte Boden muss gepflügt werden; es geht nur in der Kraft des GEISTES. Der Pflug bringt Steine nach oben, Unkraut, Wühlmäuse, er zerreißt Gewachsenes. Das geschieht durch die Bußprediger, aber wir wollen gestreichelt werden. Manche wollen nur da hingehen, wo geerntet werden kann, aber wer pflügt und sät? Für Missionsgesellschaften heißt das auch, Traditionsmissionsfelder abzugeben, um Neuland zu pflügen. Wenn wir gehorsam sind, werden die Heiden gesegnet, sonst bleiben sie unter dem Fluch.

Nach der Predigt hatte jeder die Möglichkeit keit, nach vorne zu kommen, wo sowohl für Kranke gebetet wurde als auch für solche, die Kraft brauchen für ihren Dienst.

Der Nachmittag begann mit einer Zeit des Lobpreises und Betens. Die Kinder wurden ebenso wie vormittags von zwei Mitarbeitern der Kinder-Evangelisations- Bewegung (KEB) betreut. Die Botschaft des Vormittags hatte auch Jugendliche erreicht, denn sie saßen nachmittags in der ersten Reihe.

Waldemar Sardaczuk diente uns ein zweites MaI und zwar mit dem Bericht vom Zöllner Zachäus aus Lk 19: „Und JESUS ging hinein und zog durch Jericho.“

JESUS ging in die verfluchte Stadt hinein (Jos 6,26). Dort war einer (Zachäus), der wollte IHN sehen. JESUS zog durch und hat es durchgezogen. Wer einen Neubruch pflügt, der muss es durchziehen gegen allen Widerstand.

Der rumänische Chor sang uns das Vaterunser auf Rumänisch.

Dann gaben uns Reinhard und Martina Schwenk ihren neusten Missionsbericht aus Madagaskar. Wegen der vielfältigen Gefahren dort wählten sie als Leitspruch: „Wer unter dem Schirm des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum HERRN: Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein GOTT, dem ich vertraue.“ Die Sprachschule verlief gut. Sie durften in vielen Gemeinden ein Segen sein. Sie besuchten ein Gefängnis. Dort verteilten sie Nahrungsmittel und Seife. Dies war möglich durch eine VMFSpende. Ihr Tierzuchtprojekt fand offene Türen beim Bürgermeister. Hier erwies sich die Vorarbeit von Bruder Forschlé als wichtig. Mit den Worten: „HERR, Du begeisterst mich“, brachte Reinhard seine Freude über die Leitung des HEILIGEN GEISTES zum Ausdruck, die sie in der ganzen Zeit erfahren hatten. Vor allem die Zusammenarbeit mit den anderen Missionaren erwies sich als fruchtbringend. Familie Schwenk mit Bernd Vogt
Martina Schwenk, Missionsleiter Bernd Vogt und Dr. Reinhard Schwenk

Insbesondere erwähnte Reinhard die Assemblies de Dieu, den Bibellesebund, die Assemblies of God und nicht zuletzt den AVC. Gerade diese Einheit der Missionare hatte offensichtlich den Zuschlag des HEILIGEN GEISTES gemäß den Worten JESU: „Alle sollen eins sein, wie Du Vater in Mir bist und ICH in Dir bin, sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaubt, dass Du Mich gesandt hast.“ Joh 17,21

Tobias Weimer

Tobias Weimer aus der Gemeinde Pfalzgrafenweiler besucht die Bibel- und Missionsschule Karlsruhe. Im Rahmen seiner Ausbildung machte er eine Missionsreise nach Südamerika. Insgesamt nahmen sie 4.500 km unter die Reifen; besonders in Panama, Bolivien und Brasilien. Sie machten eine Jüngerschaftsschule mit Mennoniten, sie erlebten Bekehrungen und durften Gemeinden gründen. Am meisten bewegte sie aber die Erfahrung der Kraft GOTTES gemäß Markus 16,17+18. Sie erlebten, wie Blinde sehend und Lahme gehend wurden und wie Dämonen weichen mussten und wie Menschen aus einem „kaputten Leben herauskommen“.

Anthony Fisher

Als Nächster ging Anthony Fisher ans Mikrofon. Er ist „unser Mann“ für Deutschland, insbesondere für den Osten. Derzeit arbeitet er an einem Gemeindegründungsprojekt in Potsdam mit. Durch die jahrzehntelange Unterdrückung des christlichen Glaubens ist die Bevölkerung überwiegend atheistisch. Nach neueren Statistiken ist die ehemalige DDR das atheistischste Land der Erde. Es bedarf großer Geduld, die Menschen in ihrem Misstrauen abzuholen und in Gemeinden zu integrieren. So durfte er schon 2 Taufen erleben. Sein PIan ist, in 2016 nach Magdeburg umzuziehen, wo er bereits jetzt die Weichen für eine Gemeindegründungsarbeit stellt. Seine Vision ist die Schaffung einer Gemeindebewegung.

Mit dem Pfingstjubellied: „Bald kommt der HERR, Halleluja“, ging die gesegnete Missionskonferenz zu Ende. Unser besonderer Dank geht an die Gemeinde Schaafheim für die Gestaltung und Ausrichtung der Konferenz und das schöne Ambiente mit dem alten Pflug.

Dieter und Rita Schön, Birkenfeld

Kinderbetreuung durch KEB
Während des Gottesdienstes wurden die Kinder durch 2 Mitarbeiter
der Kinder-Evangelisations- Bewegung (KEB) betreut