Frühjahrs-Konferenz in Schaafheim 2016

Teilnehmer

Mitte April kamen die Gemeinden der VMF in der Mehrzweckhalle Schaafheim zusammen, um sich gegenseitig auszutauschen und die Berichte der Innen- als auch Außenmission zu hören.

Zu Besuch von der Bibelschule Beröa war Moor Jovanovski und leitete die Konferenz mit einer Predigt zu 2. Kor 5,17 ein. „Wenn jemand zu CHRISTUS gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues ist geworden!“ Hierbei betonte er die Perspektive auf den Dienst der Versöhnung: Wir Christen sind dazu berufen, den Dienst der Versöhnung in unserem direkten Umfeld zu verrichten. Das Herz der Versöhnung liegt in unserem neuen Wesen, nicht in unserem Handeln. Nach gemeinsamer Gebetszeit und Lobpreis gab es die Möglichkeit, sich bei Mittagessen und Spaziergang am persönlichen Austausch mit anderen zu begeistern.

der Nachwuchs

Zum Nachmittag fanden sich auf der Bühne die Missionare der Außenmission wieder, um von ihrer vergangenen Zeit im jeweiligen Land zu berichten. Werner und Helga Knorr verabschiedeten sich von ihrem Dienst in Kamerun. Die Zelte wurden ebenfalls in Chile abgebrochen, wo Familie Helmut Kühn bis dato 21 Jahre im Dienst stand. Die wertvolle Arbeit wurde an beiden Orten in andere Hände weitergereicht und wir hoffen, dass GOTT die Arbeit weiterhin segnet und sich das Erntefeld dort vergrößert. Ewald Krautwurst kehrte nach 30 Jahren aus Japan zurück. Nach Vollendung des 65. Lebensjahres im November 2015 ist er nun in den verdienten Ruhestand getreten. Wir wünschen den heimgekehrten Missionaren einen guten Neustart in Deutschland.

Innerhalb des VMF-Vorstandes gab es einen Amtswechsel in der Kassenverwaltung von Berthold Schmidt aus Herborn-Seelbach, der 19 Jahre lang das Amt trug, zu Friedhilde Epah aus Schaafheim. Der Amtswechsel wurde durch Wahl der Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung in Herborn-Seelbach entschieden. Wir danken Berthold Schmidt für seinen treuen Dienst und wünschen Friedhilde Epah viel Gelingen und Unterstützung für das neue Amt.

Auf der Frühjahrs-Konferenz zeigt sich wahrscheinlich am besten, wie familiär die Gemeinschaft der VMF ist. Nicht nur das Zusammenkommen aus ganz Deutschland und den Auslandsposten der Mission, sondern auch der enge Bezug zueinander trotz großer Distanz zu anderen Gemeinden ist deutlich spürbar, wenn sich Alt und Jung treffen. Gemeinsam reden und schweigen, lachen und weinen, glauben und zweifeln, danken und klagen; all dies macht Gemeinschaft in der Familie VMF aus.

Wir danken GOTT dafür, dass Sein Segen nicht nur auf der gemeinsamen Arbeit der VMF liegt, sondern auch auf der Gemeinschaft der VMF!

Christoph Petry