VMF-Herbst-Konferenz 2014 (Süd)

Lobpreisteam

Wie schön es ist, Freunde und Bekannte aus nah und fern zu treffen, konnte man am 19. Oktober hören, wenn man sich zwischen halb zehn und zehn Uhr in der Arche in Pfalzgrafenweiler einfand. Bei der VMFHerbst–Konferenz Süd trafen sich wieder die Mitglieder der verschiedenen VMFGemeinden und auch so manch ein interessierter Bürger Pfalzgrafenweilers zum Gottesdienst. “Gib uns Kraft, Deine Liebe zu teilen.” - So begann der Tag schon durch die Chorlieder mit der missionarischen Bereitschaft, die wir als VMF-Gemeinden sicher als Wunsch für unseren Alltag in uns tragen. Die Ermutigung, Liebe zu teilen, zog sich durch den ganzen Tag und das war auch das, was bei vielen hängenblieb von den unglaublich vielen thematischen Impulsen, die Predigten und Berichte am Vor–und Nachmittag mit sich brachten.

Burkhard Schmidt

Mit einem konkreten Beispiel aus Apg 3,6 wurde uns dieses "Liebe teilen" von Burkhard Schmidt ganz praktisch vor Augen gemalt. Petrus aber sprach: “Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir.”

Eric Soupen

Und was wir alles haben, daran erinnerte uns Eric Soupen, der Prediger des Tages. Er sprach von den Verheißungen, in denen wir leben, wenn GOTTES Königreich in unserem Leben real ist. Wir leben als GOTTES Söhne und Töchter. ER will uns mit Frieden und Hoffnung füllen. Wir leben in der Kraft des GEISTES und müssen nicht aus eigener Kraft Zeugen sein. GOTT geht mit uns in diese Welt. ER hat für uns Werke vorbereitet, in denen wir wandeln dürfen (Eph 2,10). Deshalb brauchen wir uns auch nicht zu schämen für die gute Botschaft, die wir haben, denn es ist GOTTES Verantwortung. Wir sollen IHM einfach gehorchen, wenn ER einen Auftrag für uns hat.

Um Gehorsam ging es auch im parallel laufenden Kinderprogramm, in dem in allen Gruppen die 10 Gebote im Zentrum standen. Manch einem Kind wurde ganz neu bewusst, dass die Gebote und Gehorsam vor allem zu unserem Besten sind. Schutz und Gemeinschaft werden durch Einhalten von Regeln ermöglicht.

Nach einem tollen Mittagessen und guten Gesprächen bei wunderbarem Wetter lud das Jugendlobpreisteam zum Nachmittags–Gottesdienst ein. Ein Impuls von Uli Braun stimmte auf den Nachmittag ein, der mit der Vorstellung von "Jump" Sportmission weiterging: 11 junge Leute (mit dabei Christoph Petry), ein Team, ein Jahr FSJ in Karlsruhe. Mit Gebet wurde das Team in ihren am Abend beginnenden Missionseinsatz verabschiedet. Und mit Karlsruhe ging es weiter. Tobias Weimer berichtete von den ersten 2 Wochen an der Bibelschule Gospeltribe und gab einen Ausblick auf die nächsten Ereignisse in seinem besonderen Jahr.

Vom Jugendlobpreisteam wurden wir in die Anbetung geleitet. Danach überbrachte Werner Knorr Grüße aus Kamerun. Wie die Gemeinde in Philadelphia (Offb 3,7-8+11) wurden wir mit den Worten ermutigt: “ICH kenne deine Werke”, “Halte fest an dem, was du hast”. Silber und Gold haben wir nicht bei der VMF, aber Zeichen und Wunder. Wir haben wenig Kraft, aber offene Türen. Werner berichtete von dem großen Segen in und durch die Bibelschule in Bamenda und forderte mit den Worten aus Kol 4,2-3 dazu auf, am Gebet für unsere Missionare festzuhalten.

Bernd Vogt gab im Anschluss einen kurzen Bericht von der VMF-Herbst-Konferenz Nord und blickte in Bezug auf Eph 5,15 (Kauft die Zeit aus ... böse Tage) in die Welt und in die Nachrichten. Er erinnerte auch daran, für den VMF-Vorstand, die Missionare und die Jugend zu beten.

Erneut kam Eric Soupen, wie am Vormittag übersetzt von Bernd Jung, zu Wort. Er sprach deutliche Worte für die Mission aus. Wir sollen für das Recht aufstehen, ohne Furcht, denn wir haben den HERRN der Herrlichkeit in uns, wir sind der Wohlgeruch CHRISTI.

Nach einem Segenslied beendeten wir den reich gefüllten Tag mit einem gemütlichen Kaffeetrinken.

Ganz egal, mit welchen Erwartungen wir in diesen Tag gestartet waren, ob es uns ums gegenseitige Sehen ging, um die Vielfalt, die Gemeinschaft oder das gute Essen; egal, ob wir an diesem Tag die Mission feierten oder die Tatsache, dass man in der VMF zu Hause sein kann oder dass die Hoffnung stärker ist als die Angst; aus diesem Tag konnten wir gestärkt in den Alltag gehen mit dem im Herzen, was wir in der Lobpreiszeit vereint sangen: “Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, CHRISTUS meine Zuversicht, auf Dich vertrau‘ ich und fürcht‘ mich nicht!”

Helen Leipersberger