VMF - Herbstkonferenz 2010

Zuhörer

Ernst-Dietrich Osthof

Für das Herbsttreffen der VMF am 26.09. hatte die Christliche Gemeinschaft Schaafheim die Kulturhalle in Schaafheim vorbereitet. Das Treffen stand unter dem Motto: „Hauptsache“. Hauptredner war Matthias Brandtner, Pastor der Volksmission Weikersheim. „Special Guests“ waren Stefanie Osthof und Hans Jörg Zimmermann. Der Mädchenchor aus Schaafheim und ein gemischter VMF-Chor vertieften das Thema und umrahmten die Gottesdienste musikalisch.

Nach einem netten Empfang mit Kaffee und Snacks eröffnete Gemeindeleiter Michael Epah den ersten Gottesdienst mit einem Zitat aus Johannes 4,31-34, in dem JESUS sagt, Seine Nahrung sei, den Willen dessen zu tun, der IHN gesandt habe - GOTTES Willen. Was ist die Hauptsache in meinem Leben?

Eine mögliche, wenn auch vielleicht nicht wünschenswerte Antwort zeigten einige Jugendliche in ihrem Anspiel: Zwei Menschen lernen sich kennen und lieben, sie verbringen Zeit zusammen, sie streiten, doch was immer gesagt wird, alles - auch die Traupredigt des Pastors - hat nur ein Thema: „Ich“. Ein anderer Blickwinkel wurde im ersten Gemeindelied vorgeschlagen: „Blicke nur auf JESUS, Seele eil' IHM zu.“ Im Lobpreis wurde die Gemeinde ermutigt, GOTT zu suchen, im Vertrauen auf Seine Liebe zu IHM zu kommen. Die gemeinsame Anbetung im Lied mündete in einer Gebetsgemeinschaft. GOTT antwortete mit einer prophetischen Eingebung und einem Bild, in denen GOTT Seine Liebe zu uns betonte und Segen und Ausrüstung für die angkündigte, die auf IHN sehen und sich nach IHM ausstrecken.

Matthias Brandtner

Matthias Brandtner stellte in seiner Predigt GOTTES Macht und Großzügigkeit in den Vordergrund und fragte nach unserer Erwartung an GOTT. GOTT hat die Fülle und gibt im Überfluss - z.B. schreibt David in Ps 23, dass sein Becher überfließt. GOTT gibt mehr als genug. Gleiches erlebt Petrus, als JESUS ihm beim Fischen so viele Fische gibt, dass sein Netz zu zerreißen droht. Und als JESUS einige Brote und Fische für eine vieltausendköpfige Zuhörerschaft verteilt, werden alle satt und es bleibt noch körbeweise Essen übrig. Am Leben Isaaks zeigte er, wie dieser von GOTT gesegnet wurde, aber auch wie Isaak sein Leben von GOTT abhängig machte.

Von wem machen wir uns abhängig? Von Umständen, Mitmenschen, GOTT? Mit Beispielen aus seinem Leben – privat, aber vor allem als Evangelist – illustrierte Matthias Brandtner, wie GOTT segnet, wie ER heilt, wie GOTT neue Arbeitszweige initiiert oder Menschen leitet, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein - wie schwierig es für GOTT ist, Menschen zu finden, „die glauben, dass GOTT sich wie GOTT verhalten könnte“ (!). Die Predigt schloss mit dem Aufruf: „GOTT füllt unseren Mangel aus und will an Seinen Kindern zeigen, wie gut ER ist. Du kannst über die traurige Situation weinen oder Buße tun, dass du es zugelassen hast, dass der Feind die Brunnen zuschüttet (den Segen GOTTES blockiert) und neu GOTTES Kraft suchen, den Segen zurückholen.“ In der folgenden Gebetszeit nahmen viele Gottesdienstteilnehmer die Gelegenheit wahr, für sich beten und sich segnen zu lassen.

Nach einem leckeren Mittagessen und sonnigen Spaziergängen ging es weiter im Nachmittagsprogramm.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die geholfen haben, dass dieses Herbsttreffen ein Segen werden konnte - in der Gottesdienstgestaltung mit Wort, Musik und Schauspiel, in der Versorgung der Gemeinde, Dekoration, Auf- und Abbau und und und...

Bertram Müller leitete den Nachmittagsgottesdienst. Nach einem Grußwort unseres Missionsleiters Ernst-Dietrich Osthof waren die „Special Guests“ Stefanie Osthof und Hans Jörg Zimmermann aus Kamerun an der Reihe.

Stefanie Osthof

Stefanie kam krank aus Kamerun in ihren Heimaturlaub und brauchte ziemlich lange, um sich von der Malaria und ihren Folgen zu erholen. Sie hatte den Eindruck, dass diese schwere Krankheit eine Antwort auf ihr Gebet „GOTT mehr kennen zu lernen“ war. Und dass ihre Lektion darin bestand, GOTT auch in Schwierigkeiten zu loben. Inzwischen geht es ihr wieder gut. Sie wird in den nächsten Tagen nach Kamerun zurückfliegen und ihre Arbeit in der Schule aufnehmen.

Hans-Jörg Zimmermann

Hans Jörg Zimmermann grüßte mit dem Wort aus Phil 4,4: „Freuet euch.“ Das Krankenhaus läuft gut und das Klima hat sich zum Guten verändert.

GOTT hat die Lösung schon vorbereitet! - Mit dieser Predigt und vielen eigenen Erlebnissen ermutigte uns Matthias Brandtner, gerade in Schwierigkeiten auf JESUS zu vertrauen. „Unser GOTT sitzt im Geschäft.“ Meine Herausforderung besteht darin, dass ich nicht weglaufe, sondern im Glauben dranbleibe. „Findet der HERR dich oder bist du schon weggelaufen?“ Mit diesem markanten Wort sind wir aufgefordert, nicht vor den Schwierigkeiten wegzulaufen, sondern den Weg GOTTES zu gehen. Denn GOTT hat den Weg schon vorbereitet, bevor du überhaupt daran denkst. Nach dieser ermutigenden Predigt und einer guten Tasse Kaffee mit Kuchen ging es zurück auf die Autobahn nach Hause. Es war ein anstrengender Tag, aber es hat sich gelohnt. Ohne diese „Bergerlebnisse“ (Gemeinschaft mit Geschwistern aus anderen Gemeinden und den aufrüttelnden Predigten) würde uns „das Salz“ im Alltag fehlen. Also auf Wiedersehen bis zur nächsten Konferenz.

Uwe und Susanne Stedtler

Chor Schaafheim