85 Jahre Vereinigte Missionsfreunde e.V.

Zeitstrahl1

Zusammenarbeit mit der Gemeinde der Christen Ecclesia

Seit 1973 verbindet uns eine segensreiche Zusammenarbeit mit der Gemeinde der Christen Ecclesia. 1974 wurden mit Peter und Ursula Schneider die ersten Missionsgeschwister aus den Reihen der Ecclesia ausgesandt. Dem Vollblutevangelisten Peter Schneider folgten in den weiteren Jahren andere Missionare aus den Ecclesiagemeinden. An dieser Stelle sind besonders Kühn‘s in Chile, eine Reihe von Schwestern, die einen segensreichen Dienst als Krankenschwestern taten und Geschw. Klußmann zu nennen, die aufopferungsvoll derzeit in Batouri/Ostkamerun arbeiten. Der HERR hat die Zusammenarbeit reich gesegnet. Hans-Jürgen und Erika Klußmann
Ehepaar Klußmann

Wo GOTT sät, wächst Glauben
Mission unter den Mapuchen-Indianern Südamerikas

Ursula und Dr. Wilfried Kempny 600 km südlich von Santiago, in Nueva Imperial, entstand die erste Missionsstation. Anfang 1975 wurden mit Dr. Wilfried Kempny und seiner Frau Ursula die ersten Missionare nach Chile ausgesandt, um dort unter dem Indianerstamm der Mapuchen zu arbeiten.
Familie Helmut Kühn
Gerhard, Valerie, Judith, Hannelore und Benjamin Weber

Später folgten u.a. mit Gerhard und Hanne Weber sowie mit Helmut und Marion Kühn weitere Missionare.

Auch hier wurde - wie in Kamerun - mit der „Mision Unida“ eine weitere inländische Mission gegründet, um den neu entstandenen Gemeinden einen organisatorischen Rahmen zu geben und sie geistlich zu betreuen. Neben der geistlichen Arbeit vergisst man auch nicht, sich um die sozialen Bedürfnisse der recht armen Bevölkerungsgruppe der Mapuchen zu kümmern. So leiten Gerhard und Hanne Weber seit vielen Jahren ein Mädchenheim, um jungen Menschen die Chance auf eine gute Schulausbildung zu ermöglichen.

Frucht bringende Kooperationen mit anderen Missionswerken

Fam Knöll Familie Harald Knöll Fam Stranz Familie Johannes Stranz

Eine segensreiche Verbindung entstand durch die Entsendung des Missionsehepaares Harald und Esther Knöll durch JMS in Altensteig. Die beiden leisten eine wertvolle praktische und geistliche Missionsarbeit in enger Kooperation mit den VMF-Missionaren. 2003 konnte ein weiteres Ehepaar nach Chile ausreisen. Familie Stranz kommt aus der Freien Christengemeinde in Österreich.

Hippies, Gurus und das Evangelium

Besonders in den siebziger Jahren waren Indien und Nepal das Ziel junger Menschen aus der westlichen Welt, die dort ihr Heil in Drogen und fernöstlicher Religion suchten. Klaus und Irene Rauch machten sich nach jahrelangem Warten auf ein Visum 1980 auf die Reise nach Indien. In der Küstenstadt Goa, einem bekannten Hippiezentrum, begannen sie mit ihrer Missionsarbeit und Menschen kamen zum lebendigen Glauben. Im März 1981 zogen sie weiter nach Nepal, um auch dort in Pokhara unter jungen westlichen Aussteigern zu arbeiten. Noch im gleichen Jahr, nämlich im Dezember 1981, erhielten wir die traurige Nachricht, dass Klaus Rauch plötzlich und unerwartet verstorben war. Seine Frau musste ohne ihren Mann nach Deutschland zurückkehren.

Missionar im Land der aufgehenden Sonne

Ewald Krautwurst

Mit der Aussendung von Ewald Krautwurst aus Schaafheim nach Japan widmete sich die VMF 1984 einem neuen und überaus fremden Missionsfeld. Der ehemalige Postbote der Deutschen Bundespost ist seitdem in Niiza Shi vor den Toren Tokios tätig. Christof und Chihoko Kostner Durch seinen unermüdlichen Einsatz in der Haus-zu-Haus-Evangelisation ist es gelungen, Menschen zum lebendigen Glauben zu führen und Gemeinden zu gründen. Seit 1994 ist darüber hinaus Christof Kostner für die VMF in Japan tätig. Er arbeitet in der Druckerei „New Life League“ in Hatoyama. Die Druckerei sieht ihren zentralen Auftrag in der Literatur-Evangelisation sowie in der Herstellung von Bibeln für Menschen, die bisher ohne das Wort GOTTES auskommen mussten.

Mit dem Rad durch halb Europa auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

Robert und Ruth Schemmel mit Kindern

Aus der Gesellschaft aussteigen, den Sinn des Lebens suchen, wollte der 24-jährige Robert Schemmel, als er 1986 sein Beschäftigungsverhältnis bei der Volksbank in Bad Oeynhausen kündigte und sich mit einem Fahrrad auf eine Weltreise begab. Bis nach Algeciras in Südspanien kam er. Dort traf er auf gläubige Christen, kam zum Glauben und begann nun selbst, unter jungen Rucksacktouristen zu missionieren. Heute ist er Leiter einer freien Pfingstgemeinde in Barbate.

Südspanien

Die Missionsarbeit am südlichsten Zipfel Spaniens geht jedoch weiter. In Algeciras, zwischen Bahnhof und Hafen, steht der „Leuchtturm“ als missionarische Anlaufstelle für junge Rucksacktouristen. Ein Imbiss für wenig Geld, Duschen, Wäschewaschen, Gepäckaufbewahrung und Reiseinformationen sind Anknüpfungspunkte für missionarische Gespräche. Ian Hardy mit Leuchtturm Ian Hardy leitet zusammen mit seiner spanischen Frau Gracia seit Jahren diese überaus wertvolle Arbeit und viele, vor allem junge Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens fanden hier JESUS CHRISTUS. In den Sommermonaten unterstützen Evangelisationsteams aus Deutschland die Arbeit vor Ort. So können insbesondere junge Christen aus den Gemeinden in Deutschland praktische Missions- und Evangelisationsarbeit kennen lernen und aktiv unterstützen.

Seit Sommer 2005 unterstützt die VMF eine missionarische Arbeit unter den Berbern in Marokko. Carlos und Yolanda Casco haben ein Herz für diesen Volksstamm im Norden Marokkos. Der in Ecuador geborene Carlos hat sich in Kursen medizinisches Grundwissen angeeignet, um den Menschen konkrete Hilfe bringen zu können. Mit dieser medizinischen Hilfe und sozialem Engagement haben sich inzwischen viele Herzen und Türen für das Evangelium geöffnet. Auf seinen wochenlangen Reisen in die Berge Marokkos erlebt er GOTTES Führung und Wunder.

Pionierarbeit unter Indianern

Am 09.09.1990 wurden Marianne und Volkhard Graf als Missionspioniere in den Nordwesten der USA ausgesandt. Begonnen haben sie dort ihre Arbeit unter den Makah-Indianern. Heute arbeiten sie im Indianer-Reservat der Nez-Perce-Indianer.

Weitere Arbeitsfelder in der Außenmission

1969 übernahmen Helmut und Elisabeth Kaufmann ein verwaistes Tonstudio in England, um mit der Radiomission Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Nachdem sie bereits vorher einige Jahre in Mexiko gearbeitet hatten, wurden Geschw. Röhricht 1981 erneut in die Azteken-Heimat ausgesandt. Bernd und Christina Vogt stellten sich im Missionsärztlichen Dienst zunächst 1988 in Tansania und später in Nepal zur Verfügung.

Fokus Innenmission

Missionshaus Albtal Schlageten

Die VMF besteht aus örtlich selbstständigen, freikirchlichen Gemeinden. Umso wichtiger ist es, gemeinsame Bezugspunkte zu haben, die die Identität der Bewegung stärken und fördern. Ein wichtiger Meilenstein war hierbei der Kauf einer ehemaligen Gaststätte in Schlageten, einem kleinen Ort zwischen St. Blasien und der Schweizer Grenze, im Jahre 1975. Durch den liebevollen Umbau entstand ein Freizeitheim mit 58 Betten, unser "Missionshaus Albtal". In dem Selbstversorgerhaus fanden seitdem jährlich eine Vielzahl überaus gesegneter Freizeiten und Seminare statt.

Ernst-Dietrich Osthof übernimmt den Staffelstab

Nach fast drei Jahrzehnten steht ein erneuter Generationswechsel an. In der Jahreshauptversammlung am 03. April 1999 gibt der Missionsleiter Albert Sänger bekannt, dass er sein Amt in jüngere Hände legen möchte. Einstimmig wird Ernst-Dietrich Osthof aus Freiburg als Nachfolger gewählt. Der Sitz der Mission wechselt von diesem Tag an nach Freiburg.

Gemeinschaft macht stark

Seit mehr als 5 Jahrzehnten wird die Verbundenheit der Geschwister aus den einzelnen VMF-Gemeinden bundesweit mit der Durchführung jährlicher Missionskonferenzen und gemeinsamer Freizeiten gefördert. Kinderfreizeiten für die Kleinsten, Jugendtreffs und Jugendfreizeiten für die Teenager oder ansprechende Erholungsangebote für Familien, Frauen und Senioren gehören zu den festen und überaus beliebten Freizeitangeboten der VMF. Dabei geht es nicht nur um Gemeinschaft untereinander, sondern insbesondere auch um das Zusammensein unter dem Wort GOTTES. Viel Segen für die Einzelnen und vielfältige geistliche Anregungen für die gemeindliche Arbeit vor Ort sind so entstanden.

verschiedene Freizeiten

Herausfordernde Aufgaben für junge Menschen

Um gerade junge Menschen an praktische Missionsarbeit heranzuführen, bietet die Mission seit 1995 einen „Anderen Dienst im Ausland“ an. Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend anerkannte Dienst ist ein Ersatz für den Zivildienst in Deutschland. Anerkannte Stellen stehen in Mamfe (Kamerun), Algeciras (Spanien) und Temuco (Chile) zur Verfügung.

Ergänzt wird das Angebot für junge Menschen durch die Möglichkeiten, in Chile und demnächst in Spanien ein Freiwilliges Soziales Jahr abzuleisten.

Be impulsed – Mini - Bibelschule setzt neue Impulse

Teilnehmerzertifikat

Lebendige Gemeinden brauchen lebendige, aktive Mitarbeiter mit gesundem, geistlichem Fundament. Aus den ersten Überlegungen zur Gestaltung eines Seminars für Jugendliche und „jung gebliebene“ Mitarbeiter aus den VMF-Gemeinden entstand das jüngste VMF-Angebot: „Mobile“ – die Mini-Bibelschule. An 10 Wochenenden treffen sich 2004 erstmals Wissenshungrige, um sich intensiv mit biblischen Themen rund um das eigene geistliche Leben bzw. das gemeindliche Leben zu beschäftigen und ein gutes Rüstzeug für die Mitarbeit in der eigenen Gemeinde zu erhalten. Dabei wird die Gemeinschaft groß geschrieben und für die Wochenendseminare stellen sich abwechselnd die einzelnen VMF-Gemeinden als Gastgeber zur Verfügung. Eigene Mitarbeiter, ergänzt durch externe Kompetenz, sorgen für ein umfassendes, sehr an der gemeindlichen Praxis orientiertes Programm.

Gruppenfoto

Erneuter Wechsel der Missionsleitung

Seit 2014 hat nun Bernd Vogt aus Babenhausen den Vorsitz. Auch hat der Sitz der Mission von diesem Tag an nach Babenhausen gewechselt.

Missionare & Vorstand