VMF–Jahreshauptversammlung in Herborn–Seelbach 2017

Bernd Vogt

Zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung der VMF am 25.03.2017 hieß Missionsvorsteher Bernd Vogt, Babenhausen, die erschienenen Vertreter der Missionsgemeinden, Einzelmitglieder und interessierte Missionsfreunde herzlich willkommen. Nach Eingangslied und Gebet ging er zunächst auf Worte aus 2. Tim 2,2 ein. Für diese Geschäftssitzung bewegten ihn zwei Themenschwerpunkte:

  1. die Notwendigkeit des Gebets und
  2. die Gewinnung von jungen Leuten für die Missionsarbeit.

„Wir wollen Missionsbegeisterung in die Gemeinden bringen!”

Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe es insgesamt 4 Vorstandssitzungen gegeben. Durch die Beendigung des Dienstes verschiedener Missionare konnten Lohnkosten eingespart werden. Die eingesparten Gelder würde er gerne für Neuanstellungen verwenden. Insgesamt habe es in der Bilanz ein Plus gegeben. Der Missionsvorsteher bat aber die Mitgliederversammlung, in der Spendenbereitschaft nicht nachzulassen. Es zeichneten sich neue Entwicklungen auf den Missionsfeldern ab.

Außerdem wies er darauf hin, dass der bisherige Jugendleiter, Johannes Vogt, die Gemeindeleitung in Freiburg übernommen habe und als Jugendleiter der VMF nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Jugendarbeit werde derzeit kommissarisch von Samuel Jung, Pascal Albrecht und Tobias Klauke weitergeführt. Ansprechpartner für das Team sei Tobias Klauke. Es sei allerdings gut, wenn die VMF wieder einen Jugendleiter einstellen könnte. Bei einem Gemeindeleitertreffen ging es hauptsächlich um die derzeitige Situation und um Zukunftskonzepte für die VMF.

Ausgaben Mission

Friedhilde Epah, Kassenverwalterin, wies in ihrem Finanzbericht darauf hin, dass durch die Rückkehr der Missionare Helmut und Marion Kühn, Werner und Helga Knorr sowie Ewald Krautwurst und den Verkauf des Missionshauses sich die Finanzlage der VMF insgesamt positiv entwickelt habe. Allerdings seien die Spenden nicht unerheblich um 25 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die Ausgaben seien um 41 % zurückgegangen. Für die Außenmission lagen sie in 2016 bei 69 %. Die Verwaltungskosten seien mit 1,6 % niedrig. Einstimmig beschloss die Mitgliederversammlung dann die Entlastung des Vorstandes.

Weiter berichtete Bernd Vogt, dass die Zusammenarbeit mit Anthony Fisher in der Gemeindegründungsarbeit in Magdeburg hervorragend sei und er mit seinem Team die Arbeit zielstrebig vorantreibe. Der Vorstand würde gerne ein zusätzliches Ehepaar für diese Arbeit anstellen. Anschließend gaben einige Vertreter der Mitgliedsgemeinden kurze Situationsberichte aus den jeweiligen Gemeinden.
Im seinem Bericht zur Außenmission teilte der Missionsvorsteher mit, dass sich Reinhard und Martina Schwenk gut in Madagaskar eingelebt hätten. Die Mission sei mittlerweile von der Regierung formell anerkannt und registriert worden. Die Arbeit dort solle weiterentwickelt werden. Es ist wünschenswert, dass sich weitere Mitarbeiter für dieses Feld finden lassen. In Japan will der Vorstand über den erneuten Einsatz von Ewald Krautwurst von Fall zu Fall – auch unter Berücksichtigung seiner Gesundheit – entscheiden.

Bernd Vogt wörtlich: „Erfreulich ist, dass in Spanien ein "Leuchtturmprojekt" (Verkündigungszentrum) in Algeciras wieder neu entwickelt werde.”

Werner und Helga Knorr

Werner und Helga Knorr hätten die VMF bei den Jubiläumsfeierlichkeiten "40 Jahre Mission in Nigeria" vertreten.

In Chile habe die VMF die Missionsleitung in einheimische Hände abgegeben. Die Leitung der Mision UNIDA wünsche auch weiter die Unterstützung durch die VMF in der Arbeit. Gerhard und Hanne Weber würden die Arbeit im missionarischen Dienst und im "Mädchenheim Chantumay" weiterführen. In Brasilien habe Missionsfamilie Baker die Arbeit Ende letzten Jahres aufgenommen. Sie seien nicht bei der VMF angestellt, fühlten sich aber geistlich mit uns verbunden und würden maßgeblich finanziell unterstützt. Die Gemeindegründungsarbeit durch Rebecca und Emmanuel Hochet in Frankreich gehe erfreulicherweise ebenfalls voran.

Schließlich billigte die Mitgliederversammlung die vom Vorstand vorgelegten Satzungsänderungen, mit denen vorwiegend redaktionelle Anpassungen vorgenommen wurden, einstimmig.

Abschließend bedankte sich Bernd Vogt bei Dieter Schön, Birkenfeld, für die Organisation des "Kanzeltauschs" und bei Olaf Schröder, Meiswinkel, für den Briefmarkenverkauf zu Gunsten der Mission.

Erntefeld–Redaktion