VMF–Herbst–Konferenz (Nord) 20.10.2019

Liebe Geschwister,
wir durften am 20. Okt. 2019 die Gastfreundschaft der Gemeinde in Frohnhausen in Anspruch nehmen rund um die diesjährige Herbst-Konferenz. GOTT hatte auch an diesem Tag einiges vorbereitet.

Unter der Überschrift "Makellos" hielt der Vorsitzende der Allianz-Mission, Jochen Schmidt, eine ansprechende und herausfordernde Predigt. Mit dem Sendschreiben der Offenbarung an die Gemeinde in Sardes traf er einen Punkt. An diesem sollten wir uns als Gemeinde/VMF fragen, ob wir nach außen zu leben scheinen, aber nach innen eigentlich tot sind. Er zeigte uns auf, dass es nicht darum geht, einen Schein nach außen wahren zu müssen. Stattdessen sollte auch jeder für sich selbst Zerbruch zulassen dürfen und Dunkles ans Licht bringen.

Die Erkenntnis, dass auch wir als einzelne Kinder Gottes ohne GOTT jämmerlich und nackt sind, führt dazu, dass wir nicht lauwarm werden. Ein lauwarmer Christ läuft die Gefahr, er wäre nach außen voll dabei, obwohl sein Glaube innerlich tot ist. Es bedeutet zu merken, dass wir an sich nicht unbedingt o.k. sind, aber das Kreuz uns makellos macht. Wir dürfen vor dem Thron unseres GOTTES durch JESU Tat am Kreuz weiße Gewänder tragen.

Jochen Schmidt

Jochen Schmidt ermutigte uns als Missionsfreunde dazu, anderen davon zu erzählen, wie wir von JESUS weiße Gewänder bekommen haben. Dies verdeutlichte sich an diesem Morgen auch, als uns klar wurde, wie viele Menschen noch nicht mit dem Evangelium erreicht sind und wie wenige sich aussenden lassen in die unberühten Missionsflecken. Dies kann jedoch auch schon vor unserer Haustür sein.

Nach wunderbarer Verköstigung in der Mittagspause und Spazieren im Regen ging es dann um 14 Uhr mit den Missionsberichten weiter. Der rote Faden an diesem Nachmittag war die Liebe JESU, aus der heraus sich Menschen investieren, ihr Zuhause verlassen und ganz neu anfangen.

Philipp Kolb erzählte von wunderbarer Bewahrung und kleinen Kinderherzen, die JESUS aufnahmen.

Meine Wenigkeit konnte von GOTTES großem Wirken in der Jugendarbeit erzählen, von geistlichem Wachstum, neuer Hingabe der Jugendlichen. Die Jugendarbeit wächst und blüht enorm, weil wir einen großen GOTT haben und viele Beter im Hintergrund.

Lobpreis

Der Bericht von Rebecca und Emmanuel Hochet aus Frankreich machte deutlich, wie wenige Menschen JESUS wirklich kennen – und das im "christlichen" Europa. Sie zogen von Decartes nach St. Etienne, um dort ein Hausgemeinde–Netzwerk zu gründen. Zudem erzählten sie von göttlich geführten und vorbereiteten Begegnungen mit Menschen, die zu JESUS fanden.

Zudem berichteten Sandra und Jeremy Baker mit ihren Kindern von großen Veränderungen in Brasilien, die in Zukunft anstehen und das Hineinführen in größere Tiefen ihrer Gottesbeziehung.

Auch Schwenks in Madagaskar erleben bei ihren Evangelisationen im Norden Bekehrungen und Zuwachs in den örtlichen Gemeinden. Zudem durften sie gemeinsam mit Simon Osthof und Harald Mischler im Gefängnis das Evangelium teilen. Ab 2021 bieten sich dort Möglichkeiten mitzuhelfen. (Fühlt Euch angesprochen!)

GOTT ist auch in Kamerun mit zwei Grundschulen und in Spanien durch Englischunterricht und die Unterstützung verschiedener Büchertische am Wirken. Menschen wird auch da das Evangelium gebracht.

Auch in der Elbkirche in Magdeburg entsteht etwas Neues. Durch Entdeckerkurse für Menschen mit Zweifeln und Fragen fand GOTT neuen Raum. Die Sofagruppen bekommen neuen Zuwachs und verteilen sich nun auf verschiedene Stadtteile in Magdeburg. Zudem steht Ende Oktober ein Poetrykonzert an, an dem mit Texten Menschen angerührt werden sollen und über GOTT hoffentlich stärker ins Nachdenken kommen.

Zu guter Letzt stellte unser Missionsvorsteher Simon eine gute Frage: „Sollen wir den Tag nur gut finden und uns drüber freuen oder uns auch fragen, was wir uns davon mitnehmen?” Mit Gebet und Aussprache hoffen wir, dass jeder sich etwas mitnimmt und dies konkret mit GOTTES Hilfe neu im Alltag umsetzen kann.

Bei Kaffee und reichhaltig Kuchen genossen alle Missionsfreunde, von den Kindern über viele Jugendliche, junge Familien und ältere Geschwister, den Ausklang der Konferenz.

Ein Tag voller Impulse, Gottesbegegnungen und Gebet. Halleluja! Alle Ehre unserem großen GOTT!

David Eckel, Meiswinkel