VMF–Herbst–Konferenz 2014 (Nord)

Zuhörer

"Halleluja, Du bist mächtig, Du bist gut, ich verehre Dich allein..." Mit diesem Lied des Meiswinkler Chors wurde das Startzeichen für den Vormittags–Gottesdienst am 12.10.2014 gegeben. Gemeindeleiter Bertram Müller begrüßte die Konferenzgäste.

Der Dornbuschgeschichte aus 2. Mose 3 entnahm er drei Punkte, die uns für den Gottesdienst öffneten:

  1. ich will hinzutreten,
  2. GOTT redete,
  3. hier bin ich.

ER hat etwas für dich.

Werner Knorr

Missionar Werner Knorr stellte uns das Wachstum des Missionswerkes in Afrika vor Augen: in Kamerun sind es inzwischen über 1.000 Gemeinden, in Nigeria 55 und im Tschad 30. Selbst in den USA sind durch Auswanderer Gemeinden entstanden. Die Siege folgen aus dem Gehorsam wie uns 1. Kor 15,57–58 zeigt. Auch Werners große Not wurde spürbar: ist bei unserer Jugend noch Interesse für die Mission? Danach sprach der HEILIGE GEIST durch Zunge und Auslegung: “Siehe, ICH bin in eurer Mitte und schaue zu euren Herzen, ob sie offen sind oder zu. Lasst sie offen sein; ihr werdet erleben, dass Meine Kraft in euch kommt. Mein Wort verliert nicht Seine Kraft und ihr werdet ein gesegnetes Volk sein.”

Gastredner Mario Vetsch aus der Schweiz hielt die Predigt mit dem Thema: "Mitten im Feuer". Das große Feuer, in dem GOTT auf den Sinai herabkam, machte Israel Angst. Für uns ist JESUS gekommen, ein Feuer anzuzünden und wir brauchen keine Angst zu haben. Das Feuer ist der HERR selbst und es verbrennt nur, was IHM nicht dienlich ist. Wenn wir ins Feuer hineingehen, wird es heiß und es kommen Dinge ans Licht. Der Stolz ist das Problem.

1. Petr 1,6–7: “Deshalb seid ihr voll Freude, obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müsst. Dadurch soll sich euer Glaube bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als Gold, das im Feuer geprüft wurde.”
Praktische Hinweise:

  • Vertraue GOTT wirklich; was du nicht schaffst, schafft ER.
  • Bete nicht für die Veränderung deiner Frau, sondern für deine!
  • Die Moslems hören nicht deine Worte, sondern sehen dein Leben.
  • GOTT hat Respekt vor dir und macht nichts gewaltsam.
  • Wir selbst müssen (zum Feuer) sprechen: “Hier bin ich!”
  • Du musst nicht, du darfst Christ sein.
Mario Vetsch

Im Nachmittags–Gottesdienst sprach Mario Vetsch über das Thema: "Neu entfacht". Unser GOTT kann alles tun. JESUS hat alle Macht im Himmel und auf Erden.

Dazu ein Zeugnis:
Mario liegt um 0:30 Uhr noch wach im Bett und wird den Gedanken nicht los, einen bestimmten jungen Mann sofort aufzusuchen. Der Drang wird so unausweichlich, dass er betet: “HERR, wenn es von Dir ist, lass meine Frau sagen: “Es ist der HERR, geh!”” Seine Frau wandte sich ihm zu und sagte genau diese Worte. Wenig später klingelte er bei dem jungen Mann und wurde eingelassen. Dort war der Strick zum Erhängen schon befestigt. Er nahm den jungen Mann mit nach Hause, wo er und seine Frau ihm für den Rest der Nacht die gute Botschaft von Golgatha erklärten. So wurde der junge Mann nicht nur vom Tode errettet, sondern empfing auch ewiges Leben.

Solange wir (Christen) in der Welt sind, gibt es Hoffnung für die Welt. Treibt dich dein Liebespotenzial noch auf die Straße? Du siehst "ihn" schon als Gotteskind. GOTT will dir Frucht geben. Willst du neu entfacht sein?

Ein besonderer Programmpunkt des Nachmittags war die Aussendung des Missionsehepaares Reinhard & Martina Schwenk nach Madagaskar. Missionsleiter Bernd Vogt las Apg 13,1 ff: Während sie beteten und fasteten sprach der HEILIGE GEIST: “Sondert Mir Barnabas und Paulus zu dem Werk aus, zu dem ICH sie Mir berufen habe.”

Reinhard beschrieb kurz seinen geistlichen Werdegang: Jugendfreizeit mit Albert Sänger in der Schweiz; Entscheidung für JESUS CHRISTUS; Arbeit als Tierarzt; Antwort auf den Ruf in die Mission; Bibelschulausbildung auf Beröa in Erzhausen. Er bezeichnet sich selbst als "Spätberufenen". Martina ergänzte die Ausführungen: “Jetzt ist die Sache rund.”

Während des Einsegnungsgebets schenkte der HERR eine Offenbarung: Ich sehe einen sandigen Boden, in dem auch noch sonstige Spuren sind. Reinhard und Martina ziehen etwas hinter sich her … – Aber JESUS spricht: “Hört nicht auf, ICH bin bei euch; ICH habe den Weg gebahnt. ICH sehe eure Mühe; ICH bin mit euch; ICH helfe euch – auch in den Tagen, wo es schwer ist.”

Ewald Krautwurst berichtete, dass er Ende März auf 30 Jahre gesegnete Missionsarbeit in Japan zurückblicken kann. Auch er hatte damals einen klaren Ruf vom HERRN in die Mission, fürchtete sich aber zunächst, dies dem damaligen Missionsleiter mitzuteilen.

In der Mittagspause und beim abschließenden Kaffeetrinken gab es reichlich Gelegenheit für Begegnungen und Austausch. Die vielfältigen musikalischen Beiträge waren eine erhebliche Bereicherung der Konferenz. Deshalb gilt unser Dank der Meiswinkler Lobpreisgruppe, dem Meiswinkler Chor und der rumänischen Lobpreisgruppe. Unser Dank gilt natürlich auch der Gemeinde Meiswinkel für die "geschmackvolle" Ausrichtung der Missionskonferenz.

Dieter & Rita Schön