VMF-Herbst-Konferenz (Nord) am 07.10.2018

Kinderprogramm

Wie in Pfalzgrafenweiler hatte diesmal die Jugend aus Meiswinkel eingeladen. Am Freitagabend traf man sich zum gemeinsamen Kochen und Spielen und machte am Samstag mit einer Stadttour, Sportaktivitäten sowie Grillen und Bowlen ihren gemeinsamen Höhepunkt aus. Wir danken GOTT für diese gesegnete Zeit aus Vernetzung, Gemeinschaft und gemeinsamem Gebet.

Mario Vetsch

Gastreferent bei der offiziellen Konferenz war Mario Vetsch aus der Schweiz. Ein auf den ersten Blick sympathischer Mann, noch gut von der Sonne gebräunt und mit einem durchaus witzigen Akzent. Er begann sein Referat mit dem Thema: "Hauptsache gerettet". Dies sollte uns nicht in die Bequemlichkeit führen, sondern ermutigen, noch einmal neu über Wahrheiten GOTTES nachzudenken. „GOTT gibt uns in unserer Identität als Kind GOTTES eine unglaubliche Fülle. Vor IHM sind wir erst einmal o.k., was nicht heißt, dass wir so bleiben müssen”. „Umso mehr Wahrheiten wir über GOTT erkennen, umso mehr merken wir, wie wenig wir eigentlich über IHN wissen.” Das ist eine Tatsache, die der Predigt vom Morgen vorausging.

Im Verlauf seiner Predigt stellte uns Mario Vetsch einige Fragen. Was heißt es denn eigentlich, im göttlichen Sinn zu leben? Dazu müssen wir uns klar werden, dass wir Empfangende sind. Wir empfangen die Freude des Evangeliums und können sie dann so weitergeben. Es ist die Hauptsache in unserem Leben, mit Freude das Reich GOTTES zu verkünden. Und noch etwas: GOTT lebt außerhalb unserer Zeit, aber gleichzeitig auch in unserer Zeit. ER sieht uns ungeschliffen, aber ER sieht auch schon den dahinter verborgenen Diamanten.

Manchmal ist unser Leben eine einzige Minuslinie und dann sollten wir uns immer wieder klar werden, dass GOTT Seinen Sohn sandte und dieser Strich durch unsere Zeit, aber auch durch unser Leben ging. Also kein langes Minus, sondern durch JESUS ein dickes Plus. Die Freude GOTTES sollte unser Leben ganzheitlich durchdringen und bestimmen. Sie muss präsent sein, damit wir das Evangelium glaubhaft vermitteln können. Eine Freudenbotschaft ohne Freude? Eine leidenschaftliche Verkündigung des Evangeliums ohne eine leidenschaftliche Beziehung zum Vater? Das ist nicht möglich!

Am Nachmittag wurde die Konferenz mit dem Thema: "Alles neu" fortgesetzt. Die Herausforderungen für Mission erscheinen uns oft so groß. Aber für das, was GOTT für uns bereithält, rüstet ER uns aus und macht uns tüchtig! Glauben wir das? Manchmal ist es für uns als Christen so erschreckend einfach im Glauben, dass es uns selbst erschreckt!

Mario Vetsch benutzte das Bild des Weinstocks aus Joh 15. Wir sind dazu bestimmt, reiche Frucht zu bringen. Mario Vetsch wörtlich: „Habt Ihr schon mal eine Traube gesehen, die von selbst arbeitet, um eine gute Traube zu werden?” Wir können nicht von selbst arbeiten, um gute Früchte zu bringen.

JESU Sieg über den Tod erneuerte alles. In jedem Christenleben muss die Finsternis mehr und mehr dem Licht weichen. Auch wenn wir unsere menschliche, schwache Seite sehen, hindert dies GOTT und Seine Kraft nicht. JESUS hat diese Welt schon überwunden und unser Glaube an IHN kann dies auch! Denn wir sind nicht von dieser Welt, sondern von GOTT geboren durch den GEIST. JESUS kennt die täglichen Kämpfe unseres Glaubens nur zu gut. ER selbst brauchte die Kraft zum Beispiel im Garten Gethsemane, wurde versucht und lernte Gehorsam.

Mit diesen Ermutigungen und Inspirationen klang der Nachmittag in Lobpreis, Dank und Miteinander bei Kaffee und Kuchen aus.

GOTT sei Lob und Ehre für diese Konferenz! Wir sind herausgefordert und ermutigt, liebe Geschwister!

David Eckel, Jugendleiter