VMF–Süd–Konferenz 18.10.2015 in Freiburg

Zuhörer

„Wie MICH der Vater gesandt hat, so sende ICH euch.“ Joh 20,21b

Bernd Scheven

Unter diesem Motto, das Bernd Scheven anschaulich und alltagstauglich auslegte, stand die VMF–Süd–Konferenz in diesem Jahr. Vormittags malte uns Bernd die Situation des Timotheus vor Augen, der von Paulus beauftragt worden war, die Gemeinde in Ephesus zu leiten und was das für den jungen Mann bedeutete. Herausforderungen jeder Art sah er sich gegenübergestellt. Sie verlangten nach Regelung, jedoch warnte Paulus Timotheus gleichzeitig davor, gesetzlich zu werden. Den unter Stress stehenden Timotheus, der herausfinden musste, was nun eigentlich seine Aufgabe war, ermutigte Paulus, das auszuleben, was in ihn hineingelegt war (1. Tim 4,14 und 2. Tim 1,6). Er rief ihm Vers 7 (aus 2. Tim 1) zu, auf den Bernd am Vormittag besonderes Gewicht legte: „Der Geist der Entmutigung und Verzagtheit ist nicht von GOTT, sondern der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Diese Eigenschaften sind von GOTT in uns hineingelegt und müssen nun heraus (zu den Menschen).

Anspiel

Nachmittags legte Bernd Scheven dar, wie wir auch als unscheinbare Menschen im Alltag, im ganz Kleinen, als Gesandte wirken können. Er machte dies an der Geschichte Naemans deutlich. Verschiedene Personen wirkten jeder auf seine Weise dabei mit, dass Naeman von dem großen "Aber" seines Lebens, dem Aussatz, geheilt wurde. Dies geschah durch den überzeugenden Lebensstil des kriegsgefangenen israelischen Mädchens, den Gehorsam Gehasis, der Elisas Botschaft ausrichtete, und die Barmherzigkeit der Soldaten. Auch wir sind aufgerufen, so zu leben.

Außer Bernd Schevens Predigten gab es weitere Programmpunkte, so z.B. Missionsberichte von Ernst-Dietrich Osthof und Bernd Vogt.

Ernst-Dietrich Osthof las Auszüge eines Briefes von Christina Stedtler vor, die z.Zt. bei Webers in Chile mitarbeitet.

Hüpfburg

Bernd Vogt berichtete von Reinhard und Martina Schwenk, die der Missionsarbeit in Madagaskar nachkommen. Dazu zeigte er Bilder, die einen kleinen Einblick in das Land und das Leben dort gaben.

Ein Anspiel und Anna Epahs Worte im Anschluss daran machten uns deutlich, dass wir alle aufgerufen sind, nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes zu sein; aufgerufen zu gehen, zu handeln. Die Kinder bekamen in altersgerechten Gruppen ihr eigenes, vielfältiges Programm. Sie waren mit Sicherheit nicht die Einzigen, die sich darüber freuten, sondern auch die dankbaren Eltern, die dadurch ungestört den Gottesdiensten folgen konnten.

Auch für das äußere Wohl war reichlich gesorgt. Sollte jemand hungrig den Tisch verlassen haben, dann war er daran jedenfalls selbst schuld.

Nach einem angefüllten und ausgefüllten Tag gilt die Herausforderung nun jedem von uns, in seiner Zeit, in seinem Umfeld, seiner jeweiligen Sendung nachzukommen. Lass dich von GOTT gebrauchen!

SJ

beim Kaffeetrinken