Senioren–Freizeit in Neustadt/Weinstraße

Die diesjährige Senioren–Freizeit war vom 07. bis 14. August im Diakonissen–Mutterhaus Lachen (Neustadt/Weinstraße). Dieser behindertengerechte Ort bietet nach wie vor kostenlose Schwimmbadbenutzung und Fahrradausleih sowie einen sehr schönen Park. Die drei täglichen Mahlzeiten waren qualitativ und quantitativ hervorragend.

Unsere Gruppe zähIte 39 Teilnehmer, die nicht nur aus VMF–Gemeinden kamen. Auch Holland und England waren vertreten. Peter Schmidt aus Schaafheim eröffnete am Montagabend den geistlichen Teil der Freizeit mit Phil 2, 1–2, wo von tröstlichem Zuspruch aus Liebe die Rede ist.

Unser Referent war der ehemalige Direktor des Mutterhauses, Ernst Völker. Er begann dienstagmorgens mit seiner ausführlichen und tiefgreifenden Auslegung des Philipperbriefs, aus der ein großer geistlicher Segen entstand. Das Schlüsselwort ist "Freude". Hier ein kleiner Auszug seiner Verkündigung, die er mit Beispielen aus seiner Praxis lebendig machte:

1) Freude durch Umkehr
Saulus hatte zunächst Freude am Tod des Stephanus. Nach seiner Begegnung mit JESUS bekam er Freude an der Umkehr anderer Menschen.

2) Freude am Gebet
Warum schließt Paulus beim Beten alle in seine Liebe ein? Er hat erlebt, dass GOTTES Liebe ihn selbst nicht ausgeschlossen hat. So vergibt er anderen ihre Lieblosigkeit.

3) Auf Freude programmiert
Will ein Christ in der Freude bestehen, dann ist der würdige Wandel unabdingbar. So entsteht Freude durch Einigkeit, Furchtlosigkeit, Glauben und Leidensbereitschaft.

4) Freude durch Einheit in der Liebe
Die Gemeinschaft des GEISTES entsteht durch Ermahnung und Zuspruch ohne Verletzungen.

Unsere Lieder wurden musikalisch begleitet von Ernst Völker am Klavier und Hans de Jong mit der Violine. Auch die Wortbeiträge unserer Brüder trugen zum Gelingen der Freizeit bei. Natürlich gab es noch andere Aktivitäten. Nachmittags schauten wir uns Filme an – das Wetter war manchmal schlecht!

Ernst Völker zeigte uns Bilder und Kurzfilme von alten Menschen in Uganda, die erbärmlich dahinvegetieren. Da er auf seine Gage verzichtete, entschlossen wir uns, ihn mit 1.000 Euro für diese Alten zu unterstützen.

Es gab auch Gelegenheiten für Krankengebet und Seelsorge. Samstags gab es einen Ausflug nach Speyer mit einer Schiffsfahrt auf dem Rhein. Das einzig Schmerzliche an dieser Freizeit war der Abschied am Montagmorgen.

Dieter und Rita Schön, Birkenfeld

Teilnehmer der Seniorenfreizeit